Soup & Science – öffentlicher Vortrag, geführte Besichtigungen und gemütliches Beisammensein am Agroscope-Standort in Tänikon

Geschrieben von Agroscope am .

Warum zahlt der Staat den Landwirtinnen und Landwirten Subventionen? Warum und wozu sollte er auch zukünftig zahlen? Agroscope-Forschende helfen mit, Antworten zu finden. Eine Informationsveranstaltung mit anschliessender Führung durch die historischen Gebäude und gemütlichem Beisammensein soll am Dienstag, 12. Dezember 2017, solche Fragen klären.

Der Agroscope-Standort in Tänikon lädt zwei Mal im Jahr zu Soup & Science ein.

Das Ziel der Informationsveranstaltung von Agroscope am Standort Tänikon (TG) ist es, den Austausch zwischen der Bevölkerung und Agroscope zu fördern. Angeboten werden ein Vortrag zum Thema Agrarpolitik und die einmalige Gelegenheit zur geführten Besichtigung der historischen Gebäude des Klosters. Im Anschluss an den thematischen Teil besteht die Möglichkeit, sich bei einem kleinen Imbiss auszutauschen.

 

Agrarpolitik – Quo vadis?

Die Entwicklung der Schweizer Agrarpolitik wird in Tänikon schon seit zwanzig Jahren konstruktiv-kritisch und mit ökonomischem Know-how begleitet. Stefan Mann, der den wissenschaftlichen Beirat für die Erarbeitung des heutigen Systems geleitet hat, referiert zur Frage, wie es nun mit der Agrarpolitik weitergehen sollte.

Was steht hinter den historischen Gebäuden?

Der «Gnädigen Frauwen Bau» wurde 1678 erbaut. Im heute als «Äbtissinnenhaus» bekannten Gebäude mit den Treppengiebeln sind die ehemaligen Wohn- und Amtsräume der Klostervorsteherin (Äbtissin) zu bewundern. Bemerkenswert sind die eindrückliche Kassettendecke im so genannten Äbtissinnenzimmer und die spätgotischen Balken in den Gängen. Nach der Klosteraufhebung von 1848 diente der Repräsentationsbau den Gutsbesitzern vorab zu Wohnzwecken. Während und nach dem Zweiten Weltkrieg waren zeitweise jüdische Flüchtlinge untergebracht, weshalb das Gebäude bei der Bevölkerung «Flüchtlingsheim» hiess.

Das Prälatenhaus wurde 1617 erbaut. Es diente den Äbten (= Prälaten) des Klosters Wettingen und weiteren Gästen als Quartier. Sehenswert sind die Räume mit Stukkaturen im ersten Stock und der originale Dachstuhl. Nach der Klosteraufhebung wurde das Gebäude als Wohnraum genutzt mit einem Lagerraum im Erdgeschoss und Keller. 1972 erfolgte eine umfassende Renovation.

Beide Gebäude beherbergen heute Büros und eine Bibliothek der Forschungsanstalt Agroscope.

 

Soup & Science

Die Veranstaltung findet am Dienstag, 12. Dezember 2017, im Rahmen der
Adventsfenster Ettenhausen und Guntershausen statt.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Beginn ist um 18.00 Uhr im Hörsaal Refental in Tänikon.
Dem Vortrag folgt eine Besichtigung der historischen Gebäude.

Anmeldungen bis am 8. Dezember 2017

Aufgrund der beschränkten Anzahl Plätze bitten wir um Anmeldung, an
Agroscope, Tänikon 1, 8356 Ettenhausen, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!oder Tel. 058 480 31 31. Kinder sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei.

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